methoden

Meine Arbeit dient dem (Wieder)Finden und Stärken des Selbst-Bewusstseins, der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung: Ich bin. - Ich will. - Ich kann. Diese wichtigen Aspekte der Entwicklung einer eigenen Identität werden bereits durch vorgeburtliche Beziehungserfahrungen geprägt. Insbesondere traumatische Erlebnisse stören, beschädigen oder verhindern gar eine gesunde Identitätsentwicklung: Ich bin, was andere glauben, dass ich bin. Ich will das, was andere wollen, dass ich will. Ich kann das, was andere mir zutrauen. Dementsprechend orientiere ich mich in meinen Methoden daran, ob sie den Menschen eine Selbst-Begegnung ermöglichen und deren eigene Deutungshoheit und Gestaltungsmacht fördern. Im Einzelsetting arbeite ich immer wieder "verdeckt" mit Kissen - einer Vorgehensweise, die ich bei meiner Kollegin Martina Wittmann kennenlernte. Dadurch eröffnet sich ein freier Blick auf den Kontext eines Anliegens - der (un)bewusste Ist-Zustand eines Problems, Konfliktes, Symptoms. In meinen Gruppenseminaren arbeite ich mit der von Franz Ruppert entwickelten Form der Aufstellung, der "Selbstbegegnung", die sich am Anliegen/Satz des Menschen orientiert.